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Einweg-Papierbecher

besser als ihr Ruf - Fakten zum Einwegbecher
Der Außer-Haus-Markt wächst und damit die Menge an Papierbechern, die unterwegs genutzt werden.
Gleichzeitig nimmt die Kritik an den Einwegbechern zu - zum Teil ist sie allerdings nicht wirklich begründbar und gerechtfertigt.

Einige Fakten, die für Einweg-Papierbecher sprechen:
  • Der Bedarf an Holz für die Jahresproduktion sämtlicher Coffee-to-go-Papierbecher, die in Deutschland verbraucht werden, wächst in finnischen Wäldern innerhalb von 8 Stunden nach
  • in deutschen Wäldern wächst mehr Holz nach, als verbraucht und geschlagen wird. Die Waldfläche wächst netto - nach Abzug sämtlicher Entnahmen, Ernteverluste, Rinde und Totholz jährlich um 15,3 Mio m³
  • Für die Herstellung einen Papierbechers werden rund 100 ml Wasser verbraucht - damit kann man einen Mehrwegbecher nicht einzeln spülen (man müsste ihn also nach jedem Gebrauch in die Spülmaschine packen und einen neuen verwenden, um vom Wasserverbrauch her möglicherweise unter diesen Wert zu kommen)
  • Coffee-to-go Becher machen etwa 0,01% des gesamten Abfallaufkommens in Deutschland aus und etwa 0,25% des Verpackungsaufkommens
  • Für Coffee-t-Go-Becher werden Gebühren an das Duale System gezahlt (vom Anbieter)
  • fast 60% der Energie, die die Papierindustrie in Europa verbraucht, wird aus regenerativen Energien gewonnen
  • und noch ein hygienischer Fakt: Papier-Einwegbecher werden nach strengsten Hygienestandards gefertigt - Reste vom Vorbenutzer sucht man hier vergeblich (was bei Mehrwegbechern ja durchaus schon mal vorkommen kann)

Was man natürlich nicht tun sollte: Einwegbecher irgendwo in der Umwelt entsorgen - einfach aus dem Auto werfen oder nach Gebrauch wegwerfen geht gar nicht - dafür gibt es in Deutschland genügend Abfallkörbe und Mülltonnen und "Müllschweine" gehören mit Recht an den Pranger.
geschrieben von JM am 27.05.2018 um 17:02 Uhr.
 
 
 
 
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