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Sprachsteuerung, Telemetrie, Digitalisierung - auch im Automatengeschäft ist Internet 4.0 auf dem Vormarsch

Heißgetränke per Sprachbefehl ordern ist im Moment sicherlich noch nicht üblich - aber die Annahmen sprechen hier von sehr überschaubaren Zeiträumen von 5-10 Jahren, in denen diese Technik auch bei Heißgetränkeautomaten zum normalen Steuermodus gehören wird.

Was inzwischen bereits funktioniert, ist die Vernetzung - sowohl im kleinen Kreis z.B. zwischen Maschine und Mühle als auch in der Telemetrie über Fernwartung.

Im Barista-Bereich gib es inzwischen Automaten, bei den die Espressomaschine misst, ob Durchlaufzeit, Durchlaufmenge, Mahlgrad und Mahlzeit noch den Definitionen entspricht und die Werte automatisch selbstständig anpasst, sobald gewisse Toleranzen überschritten werden.
Der Barista selbst muss hier im Laufe des Tages nicht mehr eingreifen, sondern kann sich voll seiner eigentlichen Aufgabe widmen.

Die Digitalisierung in der Telemetrie ist schon einige Schritte weiter. Oft wissen die Techniker in der Servicezentrale schon vor dem Kunden, wenn eine Maschine einen Fehler hat. So können Lösungen schnell bereit gestellt werden und Ausfallzeiten von Automaten auf ein Minimum reduziert werden.
Neben den Tätigkeiten, die ein `Kümmerer vor Ort´ erledigen kann, wie Tropfschale leeren, Bohnen nachfüllen und Satzbehälter leeren git es bei den Serviceanbietern Techniker in der Leitzentrale, die sich per Fernwartung in die Maschine einloggen können, Diagnosemeldungen erstellen und Neukonfigurationen durchführen können.

Bei Einsätzen vor Ort ist der Techniker vorbereitet, da er die Diagnose kennt. Er kann das benötigte Ersatzteil bereits mitbringen und damit Kosten einsparen. Oder im Rahmen eines regelmäßigen Wartungsintervalls so agieren, dass ein Ausfall der Maschine verhindert wird.

Mit Online-Control-Systemen können bereits sogar rel. kleine Espressomaschinen  gesteuert werden. Entweder greift der Betreiber online von jedem beliebigen Punkt auf die Daten der Maschine zu oder das Gerät verschickt diese automatisch. So können z.B. Kaffeemaschinen an Bord von Kreuzfahrtschiffen Fehlercodes auslesen, verschicken und im nächsten Hafen steht das benötigte Ersatzteil bereit - just in time.

Für den Anbieter von Kaffee wie Bäckereien oder Kettenbetriebe ergibt die Digitalisierung die Möglichkeit für besseres Controlling und Steuerung des Absatzes.
Umsätze, Verbrauch, Nutzerverhalten, starke und schwache Produkte können schnell erkannt werden und die Lagerbestandsführung optimiert werden.

Getränkestatistiken können abgefragt werden und das Kaufverhalten der Gäste analysiert werden und damit noch zielgruppengerechtere Angebote geschaffen werden.
Was sind die Lieblingsgetränke der Kunden, zu welcher Uhrzeit wird was verbraucht, zu welchem Preis und an welchem Ort? Mit solchen Daten lassen sich dann sehr gut Verkaufsförderungsmaßnahmen oder Preisanpassungen durchführen - ohne den bisherigen Blindflug mit Learning by Doing....

 

 

geschrieben von JM am 29.01.2017 um 13:31 Uhr.
 
 
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