Getränkeautomat | Getränke Automat | Verpflegungsautomaten | Snackautomat | Heißgetränkeautomat | Kaltgetränkeautomat | Kaffeeautomat | Bezahlsysteme

News

Aktuelles
Neue Studie des Competence Centers for Convenience (CCC)

Eine neue Studie des Competence Centers for Convenience (CCC) zeigt, wie sich das Mobilitätsverhalten auf Konsumgewohnheiten auswirkt.

Dabei wurde bei rund 1000 getesteten Kunden abgefragt, wie häufig, wie lang und mit welchem Verkehrsmittel sie unterwegs sind.

Aus den Ergebnissen wurden zehn Mobilitätstypen ermittelt, die sich in zwei Untergruppen teilen: Die Arbeitsmobilität und die Freizeitmobilität.

 

Die fünf Arbeitsmobilitätstypen sind:

Bildungs-Bahner: Sie sind meist jung und kinderlos und mit öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs. Dabei gönnen sie sich kalte Snacks, Chips oder Schokoriegel. 

Job-Wohn-Nachbarn: Sie wohnen in unmittelbarer Umgebung ihrer Arbeit und kaufen aufgrund des kurzen Arbeitsweges dabei selten etwas ein. 

Ergebnisorientierte Pendler: Dreiviertel von ihnen leben mit ihrer Familie mehr als 30 Minuten von ihrer Arbeit entfernt. Sie kaufen oft etwas zum Sofortverzehr, dabei handelt es sich meist um Smoothies, Salat oder Obst. 

Kleinstadt-Autopuristen: Sie leben in kleinen bis mittleren Städten und fahren den kurzen Weg zur Arbeit mit dem Auto. Sie besuchen häufig Tankstellen und kaufen dort meist einen Salat.

Provinz-Autogezwungene: Sie leben meist auf dem Land und müssen zur Arbeit mit dem Auto fahren. Auf dem Weg kaufen sie sich selten etwas zu essen.

Die fünf Freizeitmobilitäts-Typen sind:

Agile Auto-Paare: Sie sind eher jünger, viel auf Achse und konsumieren dabei häufig alkoholische Getränke oder Kuchen. Dieser Typ legt bei der Anbieterwahl großen Wert auf Frische, Qualität und Geschmack.

Silber-Homies: Sie sind wenig unterwegs und am wenigsten convenience-affin. Ihnen ist Schnelligkeit und Bequemlichkeit am wichtigsten, deswegen kaufen sie unterwegs Schokoriegel oder andere kalte Snacks. 

Single-ÖPVs: Sie sind zu 70 % unverheiratet und auch abends aktiv. Sie nutzen häufig die ÖPNV und konsumieren dabei Salat, Kuchen oder kalte Snacks.

Nestbau-Mütter: 80 % sind aufgrund ihrer Situation unter der Woche meist zu Hause - entsprechend selten versorgen sie sich mobil mit Essen. Wenn doch, sind es frische Getränke, Eis oder Obst.

Land-Locals: Sie sind etwas älter, sehr mobil und aufgeschlossen gegenüber Convenience. Sie bevorzugen Schokoriegel und warme Snacks.

 

Welche Rückschlüsse kann man daraus als Automatenbetreiber ziehen?

Die Erkenntnis, dass mobile „Lebensmittelstationen“ wie Automaten und ihr Inhalt individuell auf die Kunden angepasst werden sollten und die Gewohnheiten der Verbraucher Aufschluss geben, mit welchen Lebensmitteln, Getränken oder anderem Inhalt man die Automaten befüllen muss, um erfolgreich zu sein.
Gerade im Bereich der frischen und "gesunden" Lebensmittel wie Salate und Obst scheint es bei den meisten Verpflegungsautomaten noch Nachholbedarf zu geben, während die Schokoladen- und Snack-Freaks sich über reichlich gefüllte Snackautomaten gut versorgen können.

geschrieben von JMH am 10.07.2014 um 19:15 Uhr.
 
 
Engel Automaten + Technik Konsumgewohnheiten und Mobilität - News (Druckansicht) Mitglied im Bundesverband der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft e.V.