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Vending über Mini-Markets wächst rasant

Vending macht Convenience-Stores immer mehr Konkurrenz

Warenautomaten in sinnvollen und sich ergänzenden Konzepten - zusammengefasst als Micro-Markets oder Mini-Markets - machen Convenience-Stores in Zukunft immer mehr Konkurrenz.
Auf der diesjährigen Fachmesse Euvend & Coffena war das eines der zentralen Themen und wird als einer der Megatrends der kommenden Jahre gesehen.

Die Situation heute: Automaten stehen bei uns meist noch einzeln allein auf weiter Flur. 76% der aus Automaten verkauften Produkte sind Heißgetränke, gefolgt von Kaltgetränken. Snacks aus dem Verpflegungsautomaten führen hierzulande noch eher ein Schattendasein.

Hier könnten die Micro und Mini-Markets für deutliche Veränderungen sorgen.

Schaut man sich die USA an, die auch hier mal wieder eine Vorreiterrolle einnehmen, stellt man fest: Die Kombination von mindestens 2 Automaten - einem Getränkeautomat und einem Snackautomat - ist das Modell der Zukunft. In den USA werden aus solchen Kombinationen inzwischen ganze automatische Shops - und damit SB-Covenience Stores. Es gibt bereits über 30.000 davon - mit stark steigender Tendenz - und gerade große Convenience Ketten verstärken hier deutlich ihr Shop-Angebot. "Bringing convenience to Life ... every day, every way and everywhere" ist folgerichtig auch der neue Slogan des US-Vending Verbandes Nama.

In Europa wird dieser Trend auf kurz oder lang auch ankommen. Hier lt. Prognose eher als Inhouse Stores in Hotels und größeren Unternehmen, weniger im sogenannten Public Vending. Zu groß sind noch die Befürchtungen vor Schäden durch Vandalismus und Diebstahl.

Diese starke Konzentration auf den Betriebsmarkt hat in Europa Tradition - ca. 80% aller europäischen Automaten stehen in Betrieben.

Und genau hier setzen auch die Micro-Market Konzepte an. Neben Getränkeautomaten für Heißgetränke und Kaltgetränke werden den Kunden bis zu 200 Produkte über Snackautomaten angeboten - mit viel Frische und einer deutlichen Tendenz auch zu gesunder Ernährung. Allerdings ist noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten, bis zumindest ein Teil der süßen und salzigen Snacks mit Obst, Salaten und auch regionalen frischen Produkten gefüllt und angeboten wird.

Der deutsche Vendingverband BDV schätzt, dass die Zahl der Micro-Markets bis Ende 2020 auf etwa 1000 wächst - und dann als Inhouse Convenience Store das Angebot der Kantine ergänzt oder auch ganz ersetzt - und das Mittagsgeschäft darüber abgewickelt wird.

Im Bereich Public Vending gebit es aber trotz der Bedenken interessante Ansätze. So bieten die ersten Anbieter das Konzept eines Dorfladen-Containers an, der mit den unterschiedlichsten Automaten bestückt ist und die ländliche Nahversorgung sicherstellen kann - der Tante-Emma-Laden der Zukunft ist ein Automaten-Store.

Zu erwarten ist auch, dass in Zukunft die meisten Automaten und erst Recht die Micro-Markets eine komplette Entsorgungsstation für Becher, Verpackungen und Flaschen bieten - auch diese Entsorgungs-Automaten sind natürlich in größeren Einheiten besser zu integrieren als bei Automaten-Einzelaufstellung.

geschrieben von JM am 07.07.2019 um 16:56 Uhr.
 
 
 
 
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