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Oder darfs / muss es vielleicht auch Qualität sein?

Mal ehrlich, wer würde als Privatverbraucher losziehen und Kaffee kaufen mit dem Gedanken "Hauptsache billig - wenns wenigstens entfernt nach Kaffee schmeckt"

In der Heißgetränkeversorgung über Automaten scheint das aber immer häufiger die Denkweise zu sein, mit der Betreiber ihren Kaffee einkaufen.

Und genau damit machen sie oft ihren eigenen Absatz kaputt.

Natürlich gibt es sie, Standorte, bei denen der Preis der einzig entscheidende Faktor ist.

Aber in den meisten Fällen - zumindest in Bereichen, in denen ein ständig wiederkehrendes Publikum (wie z.B. in Firmen) angesprochen wird, ist das der falsche Ansatz.

Rechnen wir das Thema einmal durch:

  • Ausgangssituation: Löslicher Bohnenkaffee; Kilopreis von 20 EUR ergibt einen Becherpreis von 4 Cent pro Becher bei 2 g Dosierung.
  • Bessere Qualität des Kaffees: Kilopreis 25 EUR, ergibt einen Becherpreis von 5 Cent
  • Bei einem täglichen Absatz von 200 Bechern ergibt das einen um 2 EUR verringerten Ertrag pro Tag

Aber: Bessere Kaffeequalität ergibt in der Regel innerhalb kurzer Zeit einen Mehrabsatz. Mit jedem verkauften Becher mehr steigt der Gewinn - unterm Strich bleibt schon bei 10% Mehrabsatz pro Tag deutlich mehr hängen als mit dem billigeren Kaffee.

Und: Das Image des Automatenkaffees steigt, damit die Zufriedenheit der Automatenkunden und der Kaffeedurst - das Ganze bei kaum erhöhten Mehrkosten pro Becher.
Das wiederum führt dazu, dass etwaige Selbstbrüher immer mehr zum Automatenprodukt umsteigen - mit massiven Einsparungen bei Strom und Personalkosten. Siehe dazu auch das Rechenbeispiel Selbstbrüher gegen Automatenkaffee

Hinzu kommt, dass bei einer Qualitätsargumentation und bei gelieferter besserer Kaffee-Qualität etwaige Preiserhöhungen meist besser zu erklären und durchzusetzen sind - schließlich will der Betreiber nach wie vor einen höheren Absatz und nicht durch schlechtere Qualität den Automaten unrentabel betreiben.

Zusammenfassend: Premium macht in den meisten Fällen Sinn - und bringt bei kaum erhöhten Mehrkosten mehr Gewinn pro Automat und verringerte Gesamtkosten für den Aufstellstandort!

 

geschrieben von JMH am 11.04.2010 um 14:14 Uhr.
 
 
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