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Nackte Tatsachen - heiße Informationen

1. Minutenkosten eines/r Büroangestellten

Folgende Durchschnittswerte liegen zugrunde:

  • Bruttogehalt 1900,- EUR
  • Nebenkosten, Betriebswirtschaftlichkeitsfaktoren: x 1,7
  • ergibt monatliche Gesamtkosten von 3230,- EUR
    (ohne Ausfallzeiten, Schulungen usw...)
  • Bruttostundenkosten: 18,67 EUR
  • Minutenkosten: 0,31 EUR

2. Zeitaufwand zur Erstellung einer manuell zubereiteten Tasse Kaffee

Ausgehend von Optimal-Werten, ohne Einrechnung der Spülkosten - der reelle Wert ist also noch deutlich höher.

Gerätekosten, Kosten der Verbrauchsmaterialien und des Kaffees sind hier noch nicht einmal berücksichtigt.

  

1.

Wegezeit in die Teeküche ca. 1 Minute

0,31

2.

Herrichten von Filter, Kaffee, Kaffeemaschine ca. 1 Minute

0,31

3.

Portionieren von Wasser und von Kaffee, Filter einlegen, Maschine zusammenbauen, einschalten, kontrollieren der Funktion ca. 2 Min.

0,62

4.

Wegräumen von Kaffeefilter, Kaffeedose, Herrichten von Kaffeetasse, Milch, Zucker, Beobachtung, Kontrolle des Brühvorgangs ca. 4-5 Min.

1,24

5.

Ausschenken des Kaffees, anschließend reinigen der Kanne, der Maschine, säubern des Filters, wegräumen des verbrauchten Kaffees, säubern der Teeküche ca. 2 Min.

0,62

6.

Wegezeit ins Büro zurück zum Kaffeetrinken ca. 1 Minute

0,31

7.

Gesamtkosten der manuellen Zubereitung                          

3,41

8.

Die Spülkosten sind diesem Betrag noch hinzuzurechnen.

 

 

3. Kosten für die Zubereitung einer Tasse Automaten-Kaffee

Die Kosten für einen Automaten sind natürlich abhängig von der Betriebsgröße.

Folgende Durchschnittswerte werden zugrunde gelegt:

  • Kosten Gerät: EUR 3000,-
  • Anzahl zubereiteter Tassen während der Lebensdauer: 250.000
  • Kosten sämtliche Verbrauchsmaterialien pro Tasse ca. 0,15-0,30 EUR
  • Kosten pro Tasse gesamt: ca. 0,17-0,32 EUR

 

4. Sonstige Folgekosten und Risiken privater Kaffeemaschinen

Neben den um das ca. 20 fache höheren Kosten einer Tasse selbst gekochten Kaffees gegenüber einer Tasse aus dem professionellen Automaten sprechen weitere Aspekte gegen die `Selbstbrüher´:

  • Eine unverhältnismäßige Erhöhung des Stromverbrauchs des Unternehmens und die Unkalkulierbarkeit der Stromkosten
  • Ein höherer Stromtarif durch Beeinflussung der Leistungsspitze
  • Ein hohes Unfall- und Brandrisiko mangels überprüfbarer Wartung
  • Ein Haftungsrisiko des Betriebsinhabers bei Personenschäden aufgrund defekter Geräte bei unterlassener Sicherheitsprüfung
  • Bei Durchführung der Sicherheitsprüfungen Belastung des Betriebs mit bis zu 80.- € Prüfkosten pro Gerät / Jahr

Lesen Sie dazu den Bericht des BDV über Kosten und Risiken privater Kaffeemaschinen (können Sie sich auch downloaden).

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