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Corona und Nahversorgung - Möglichkeiten fürs Vending?

In den vergangenen Corona-Hochzeiten (und vielleicht auch demnächst wieder, wenn die Zahlen wieder steigen) war der stationäre Handel mit Produkten des täglichen Lebens, wie Lebensmittel, Getränke, Baumarktartikel, Blumen usw. z.T stark eingeschränkt oder unmöglich.
Und auch ohne Corona wird die Versorgung auf dem `platten Land´ immer schlechter und die Bewohner sind auf den ÖPNV (wenn es ihn gibt) oder auf das eigene Auto angewiesen.

Die Kernfrage ist:
Kann das Outdoor Vending diese Versorgungslücke übernehmen und wer ist hier der Betreiber der Automaten?
Outdoor-Automaten kennt man von Bahnhöfen, von Tankstellen, immer mehr auch von landwirtschaftlichen Anbietern (Eierautomat, Milchautomat, Metzgerautomat usw.) und inzwischen auch von Blumenläden, Take-away-Restaurants und Röstereien.
Da wird der Automat vor die eigene Tür gestellt und selbst befüllt und gepflegt, um eine Nahversorgung auch außerhalb der eigenen Öffnungszeiten anbieten zu können oder sich einen zusätzlichen eigenen Vertriebsweg zu erschließen.

Im Lebensmittelhandel steht oft schon ein Coffee-to-go-Automat, um dem Kunden schnell einen Kaffee vor oder nach dem Einkauf anbieten zu können.

Container-Lösungen bieten inzwischen ein fast komplettes Nahversorger-Angebot wie früher die Tante-Emma-Läden und sind meist in Selbstbedienung konzipiert und wenig personalintensiv.

Sind diese Nahversorger-Konzepte auch für die Vending-Branche interessant und ein Weg für eine win-win-Situation?
Die Vorteile: Verbesserte Nahversorgung ohne lange Anfahrtswege auf der einen Seite, Aufbau eines zusätzlichen Vertriebskanals über das übliche Sortiment hinaus für den Operator.

Im Prinzip spricht alles für die Vendingbranche:
Der Operator hat das technische Knowhow für Automaten und Bezahlsysteme, er kennt die Region und betreut sie mit den normalen Automaten sowieso und er weiß, welche Produkte funktionieren, gegessen und getrunken werden.

Wichtig sind allerdings abzuklären die Faktoren
- Marktanalyse (welche Straßen, Plätze, Wohngebiete, Altersstrukturen...),
- der Kontakt mit dem örtlichen Bauamt, behördliche Genehmigungen müssen eingeholt werden und Sicherheitsbestimmungen, Gesetze und Vorgaben eingehalten werden
- und last but not least eine möglichst gute Lobbyarbeit bei der Politik, damit regionale Behörden die Aufstellung von Vendingautomaten nicht erschweren, sondern fördern. Hier ist dann vor allem der BDV als Verband gefordert, aber auch Hersteller von Automaten und andere große Player im Markt.

 
 
 
 
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